Hochzeit von A bis Z

Hochzeitslexikon

A

  • Antrag: Der Auftakt jeder Ehe. Aus dem Stegreif oder von langer Hand geplant findet er am häuslichen Küchentisch oder in besonderem Ambiente statt. Traditionell war er Aufgabe des Bräutigams, der zuvor bei den Eltern seiner Angebeteten um deren Hand anhielt. Heutzutage wird die Einladung auf ein Leben zu Zweit auch auf weibliche Initiative hin ausgesprochen.

Lassen Sie spontane Romantik walten oder übergeben Sie den Verlobungsring als Krönung eines Candle-Light-Dinners, der Auftakt in die Ehe wird für Sie und Ihren Zukünftigen/ Ihre Zukünftige ein ganz besonderer Moment bleiben.

  • Anzug: Der Anzug des Bräutigams muss sich in seiner Festlichkeit nicht hinter dem Brautkleid verstecken. Zum Rahmen der Feier passend, gibt es ihn in den verschiedensten Ausführungen und Modellen, vom klassischen Smoking oder Frack hin zum extravaganteren Cut für die kirchliche Trauung.

B

  • Blumen: Der besondere Farbtupfer jeder Hochzeitsfeier und als Schmuck und Dekoration für Braut, Bräutigam, Tische, Bestuhlung, Wand, Kirche und Hochzeitsfahrzeug unverzichtbar. Wichtig für den gelungenen Blumenschmuck ist eine einheitliche Farbgebung und die maßvolle Gestaltung der Tischdekoration.
  • Brautschmuck: Lässt die Braut noch glänzender erstrahlen und setzt ihrer Garderobe das I-Tüpfelchen auf. Schmuck als Hingucker im Haar, am Hals, an den Ohren oder am Arm gibt es von romantisch-verspielt bis edel-schlicht. Besonders beliebt sind Diademe, Haarnadeln in Blumenoptik, Perlen und Kristalle.
  • Brautkleid: Das wichtigste Kleidungsstück des Tages und von besonderer Symbolik: Meist in weiß gehalten, steht es für die Reinheit und Unschuld der Braut und darf, um Unglück zu verhindern, vor dem Tage der Vermählung auf keinen Fall vom Bräutigam gesehen werden.

Soll es nicht unbedingt das klassische Modell in Weiß, mit Scherpe und Rüschen sein, tut es vielleicht ein schlichtes, creme- oder champagnerfarbenes Modell? Kleider gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Preisklassen. Um Ihren Geldbeutel zu schonen und trotzdem ein exquisites Kleid vorführen zu können, ist Mieten eine gute Möglichkeit. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrem Kleid den ganzen Tag über wohl fühlen und gut bewegen können.

C

  • Catering: Sorgt für das leibliche Wohl der Hochzeitsgesellschaft und ist somit für das Gelingen der Feier essentiell. Sollten Sie nicht in einer Gaststätte, sondern im privaten Rahmen feiern, ersparen Sie sich mit der Beauftragung eines Cateringunternehmens Mühe und Stress. Caterer kümmern sich um Essen und Getränke und je nach Ihrem persönlichen Bedarf um Tische, Bestuhlung oder die Bereitstellung von Service-Personal. Auch einzelne Buffet-Elemente wie Tellerstapler oder eine komplette Bierzeltgarnitur können Sie mieten.

D

  • Dosen: Leere Getränkedosen werden als Kette zusammengebunden und am Fahrzeug des Brautpaares befestigt. Auch dieser Brauch soll gegen mögliches Unglück in der Ehe vorbeugen: Durch das Scheppern der Dosen werden böse Geister vertrieben.
  • Dekoration: Die Dekoration von Kirche und Feierort ist ein nicht zu unterschätzender Arbeits- und Kostenaufwand und sollte sorgfältig überlegt und geplant werden. Ein Motto oder eine einheitliche Gestaltungsidee hilft bei der Vorbereitung. Planen Sie die Dekoration in Eigenregie, in Zusammenarbeit mit Ihrem Gastgeber, Floristen oder Weddingplaner.
  • DJ: Sorgt für die musikalische Untermalung des Abends und bringt von der Anlage, über den Verstärker bis hin zur Lichtanlage und natürlich einem breitem Musikprogramm für jeden Geschmack alles mit. Die Playlist für Ihre Feier können Sie vorher mit ihm besprechen. Denken Sie auch an eine Vereinbarung über die Zahlungsmodalitäten, DJs werden oft direkt im Anschluss an die Feier bezahlt.

E

  • Ehe: Der Begriff Ehe kommt aus dem Altdeutschen und bezeichnet eine durch gesetzliche Regelungen festgeschriebene Lebensgemeinschaft. Traditionell wird diese Bindung zwischen Mann und Frau ausgesprochen, wobei in Deutschland seit einigen Jahren auch die gleichgeschlechtliche Ehe vollzogen werden kann. Rechtmäßige Eheschließungen können nur im Standesamt geschlossen werden, eine kirchliche Trauung reicht nicht aus.

Eheschließungen gehen mit besonderen steuerlichen Konditionen für Paare einher und beinhalten gesetzliche Regelungen, die besonders für Familien interessant sind.

Gemäß des christlichen Eheverständnis verpflichten sich beide Partner zu Monogamie und lebenslanger Treue.

  • Eheversprechen: Ein katholischer Brauch, für den beide Partner ihre Ehe nicht nur mit einem einfachen „Ja, ich will” besiegeln, sondern ihrer besonderen Bindung mit einem persönlichen Bekenntnis Ausdruck verleihen. .

F

  • Flitterwochen: Bezeichnet den ersten gemeinsamen Urlaub eines Paares, in dem ausreichend Zeit fürs „kichern, flüstern und liebkosen” sein soll, so die Übersetzung des aus dem Mittelhochdeutschen stammenden Begriffs „flittern”.
  • Fahrzeug: Für den Weg vom Standesamt oder von der Kirche zur Hochzeitsfeier wählen viele Paare außergewöhnliche Fahrzeuge. Kutschen, Stretchlimousinen oder Oldtimer sind besonders beliebt und einfach zu mieten.
  • Fotograf: Hält die wichtigsten Momente am glücklichsten Tag des Lebens fest. Ein professioneller Fotograf spürt zielsicher gelungene Momentaufnahmen auf, so dass Sie Ihren Hochzeitstag unbeschwert genießen und trotzdem ganz besondere Erinnerungsstücke bewahren können.

G

  • Gäste: Ohne Gäste keine Feier und so sollten Sie sich gut überlegen, wen Sie neben Eltern und Trauzeugen zur Feier Ihres Glücks laden. Fertigen Sie eine Gästeliste an, die Ihren Wünschen und Ihrem Budget entspricht. Bedenken Sie, ob Ihre Gäste mit Partner und/ oder Kindern kommen. Um Kosten zu sparen, ist es auch möglich, für den Polterabend und die eigentliche Hochzeitsfeier verschieden Gästelisten anzufertigen und so einem großen Freundes- und Verwandtenkreis gerecht zu werden.
  • Geschenke: Sollen dem Brautpaar Freude machen und ihnen im Idealfall für ihr gemeinsames Leben nützlich sein. Häufig werden Geschenklisten angefertigt, an denen sich Gäste orientieren können. Das Brautpaar listet auf, was es für den gemeinsamen Hausstand benötigt, so werden unnötige oder doppelte Gaben vermieden.

H

  • Hochzeitskerze: Ist ein Symbol für die Liebe des Brautpaares. Wie das Licht der Kerze soll die Liebe lange und hell brennen und Wärme und Licht verbreiten. Während der Feier wird die Kerze in der Mitte der Hochzeitstafel platziert, um ihr Licht für alle Gäste zu verbreiten.
  • Hindernisse: Warten zuhauf auf das Ehepaar im Laufe seines Alltags. Als symbolische Bewährungsprobe muss das frisch vermählte Paar oft ein Hindernis gemeinsam überwinden, zum Beispiel mit vereinten Kräften ein Baumstamm durchsägen.

J

  • Junggesellenabschied: Ein alter Brauch, bei dem ursprünglich der Bräutigam mit einer berauschenden letzten Nacht im Beisein seiner Freunde in den ruhigen Ehehafen verabschiedet werden sollte. Auch für Frauen gewinnt der letzte Abend „in Freiheit” immer mehr an Bedeutung und wird im Kreise der Freundinnen zünftig begangen. Für einen gelungenen Abschied der Braut oder des Bräutigams aus dem Junggesellenleben sind Accesoires wie ein(e) Stripper(in), eine Stretchlimousine und besonders Verkleidung beliebte Spaßmacher.

K

  • Kirche: Trotz sinkender Popularität für viele immer noch fester Bestandteil der traditionellen Hochzeit. Ist ein Partner geschieden oder gehören beide verschiedenen Konfessionen an, gelten bei einer kirchlichen Trauung besondere Regelungen. Geschiedene können in katholischen Kirchen nicht erneut heiraten, für den zweiten Versuch in der evangelischen Kirche muss sich ein geschiedener Partner einem Beratungsgespräch unterziehen. Auch ökumenische Trauungen sind möglich, bedürfen aber der Einwilligung beider Kirchen.

L

  • Luxus: Macht jede Hochzeit zu einem besonderen Erlebnis. Schon kleine oder wenige besondere Accesoires wie ein edler Kerzenständer, besonderer Schmuck, Seidenhandschuhe für die Braut oder exquisites Besteck geben Ihrer Hochzeitsfeier einen besonderen Anstrich.
  • Licht: Sollte auf einer Hochzeitsfeier nicht nur in symbolischer Form wie etwa der Hochzeitskerze vorhanden sein. Lampen, Kerzensets, Fackeln und Lichterketten sorgen für eine festliche Atmosphäre und gehören zu einer stimmungsvollen Feier unbedingt dazu.

M

  • Mitgift: Wird auch als Aussteuer bezeichnet. Früher brachte die Braut Güter für den gemeinsamen Haushalt mit in die Ehe, die sie im Falle eines frühen Tod des Mannes finanziell absichern sollten. Die Mitgift wurde vom Vater der Braut an die Familie des Bräutigams übergeben. Das Gegenstück zur Mitgift ist die Morgengabe, die von der Familie des Bräutigams an die Braut ausgehändigt wird.
  • Musik: Ist in Form des Hochzeitsmarsches nicht nur traditioneller Bestandteil der Trauungszeremonie, sondern auch für den Tanz des Brautpaares und nicht zuletzt für eine ausgelassene Feierstimmung unverzichtbar. Ein Klavierspieler für den Sektempfang oder eine Band oder ein DJ für Tanzwütige, mieten können Sie alles was Spaß macht.

N

  • Namensänderung: Früher für die Braut obligatorisch, heute kein Muss mehr. Entscheidet sich ein Ehepartner dazu, den Namen des Anderen zu übernehmen oder einen Doppelnamen anzunehmen, muss dies dem Standesbeamten bei der Hochzeit mitgeteilt werden. Anschließend erfolgt die Ummeldung im Einwohnermeldeamt mit der Angleichung aller Dokumente.

P

  • Polterabend: Findet am Abend oder einige Tage vor der Hochzeit statt. Am Polterabend sind Freunde, Familie und Bekannte lose eingeladen und der Brauch will, dass Geschirr zerschlagen wird, um böse Geister zu vertreiben. Zudem ist der Polterabend eine willkommene Gelegenheit für einen ungezwungenen Umtrunk und dumme Streiche, die das Brautpaar auf Trab halten sollen. Auf gar keinen Fall darf Glas zerschlagen werden, dies bedeutet Unglück, zudem muss das Paar die Scherben gemeinsam zusammen fegen.
  • Priester: Bei Problemen (z.B. Scheidung eines Partners) oder ungewöhnlichen Vorstellungen zur Gestaltung der Trauung auch außerhalb der Institution Kirche zu mieten. Freie Priester können die Zeremonie ganz nach Vorstellungen des Paares und auch an ungewöhnlichen Orten durchführen und müssen keine Rücksicht auf kirchliche Konventionen nehmen.

R

  • Ringe: Werden zwischen beiden Partnern ausgetauscht und stehen für deren unendliche Liebe. Zudem sind sie äußerliches Erkennungszeichen, beide Partner sind für jeden erkennbar „weg vom Markt”. Als Ehering kann jeder erdenkliche Ring gewählt werden. Viele Paare lassen sich die Namen Ihres Partners oder einen besonderen Spruch in die Ringe eingravieren.
  • Reis streuen: Ein umstrittener Brauch, bei dem das Brautpaar während seines Auszugs aus der Kirche mit Reiskörnern beworfen wird. Kritische Geister geben zu bedenken, dass diese Tradition kaum die Fruchtbarkeit des Paares begünstigen werde, sondern eher eine Verschwendung von Lebensmitteln sei. Haben Sie diese Nörgler beschwichtigt, sollten Sie noch bedenken, dass viele Kirchengemeinden von dem später herumliegendem Reis vor ihren Türen nicht gerade begeistert sind.

S

  • Schleier: Nicht nur üppiger Kopfschmuck der Braut und Zeichen ihrer einzigartigen Position am Tage der Vermählung, sondern zugleich ein weiteres Symbol für ihre Reinheit. Der Schleier kann mit dem Brautkleid gemietet oder gekauft werden, sollte eine passende Ergänzung zu diesem bieten und unbedingt tragbar und bequem sein.
  • Schwelle: Die letzte Hürde, bevor der Bräutigam seine Braut in der Hochzeitsnacht ganz für sich hat. Um sie vor den bösen Geistern zu beschützen, die unter der Türschwelle hausen, trägt der Bräutigam seine Angetraute in der ersten gemeinsamen Nacht als Ehepaar über die Schwelle.

T

  • Tauben: Eine ganz besondere Attraktion für die traditionelle Hochzeit: Weiße Tauben, die mit guten Wünschen nach der Zeremonie losgelassen werden, stehen für Frieden, Glück und Zuversicht. Das Brautpaar entlässt gemeinsam die erste Taube, die dem Schwarm voraus fliegt.
  • Torte: Meist mehrstöckig und ein süßer Traum aus Sahne, Guss und Marzipan. Sollte einige Wochen zuvor beim Konditor bestellt werden. Das Anschneiden der Torte ist ein weiteres gemeinsames Ritual, bei dem einiges über den Verlauf der Ehe ersichtlich wird. Es heißt, dass wer die Oberhand hierbei hat, auch in im Ehealltag das letzte Wort behält.
  • Trauzeugen: Enge Freunde oder Geschwister des Brautpaares, die neben diesem der Zeremonie beiwohnen. Als Trauzeuge ausgewählt zu werden ist eine besondere Ehre und gleichzeitig eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Oft sind die Trauzeugen nicht nur mit der Planung des Junggesellenabschieds betreut, sondern auch für die Gestaltung der Hochzeitsfeier und für die Betreuung und Beratung der Braut und des Bräutigams bei allen Vorbereitungen und in Notlagen verantwortlich.

V

  • Verlobung: Bezeichnet die unverbindliche Übereinkunft eines Paares, sich in absehbarer Zeit das Eheversprechen zu geben und ist an keinerlei rechtliche Pflichten gebunden. Eine Verlobung kann ähnlich wie eine Hochzeit im großem oder kleinen Rahmen gefeiert werden und bereitet das Paar auf die Zeit der Ehe vor.
  • Videokamera: Hält die schönsten Momente der Hochzeitsfeier auf lebendige Art und Weise fest und ist neben Fotos die schönste Erinnerung an den Tag ihrer Vermählung.

W

  • Weddinplaner: Plant den Ablauf ihrer Hochzeit von Anfang bis Ende und hilft Ihnen in allen Organisationsfragen, von der Auswahl der Blumen bis zur Musik.
  • Walzer: Der erste Tanz des Abends gehört dem Brautpaar und ist traditionell ein Wiener Walzer.

Z

  • Zugewinngemeinschaft: Sofern kein Ehevertrag besteht, der die Vermögensaufteilung im Einzelnen regelt, gilt mit der Eheschließung die Zugewinngemeinschaft. Diese besagt, dass das Vermögen der Partner getrennt bleibt und der während der Ehejahre erwirtschaftete Vermögenszuwachs zu beiden Seiten gleichermaßen aufgeteilt wird.
  • Zelt: Ein Zelt zu mieten ist vor allem im Sommer eine attraktive Alternative, sollten Sie ihre Hochzeit nicht in einer Gaststätte, sondern in Eigenregie feiern wollen. Zelte gibt es in den verschiedensten Größen, ein Tanzparkett oder eine Tribüne können Sie für Ihre Feier ebenfalls zusätzlich mieten.