Hochzeit von A bis Z

Hochzeitslexikon

A

  • Antrag: Der Auftakt jeder Ehe. Aus dem Stegreif oder von langer Hand geplant findet er am häuslichen Küchentisch oder in besonderem Ambiente statt. Traditionell war er Aufgabe des Bräutigams, der zuvor bei den Eltern seiner Angebeteten um deren Hand anhielt. Heutzutage wird die Einladung auf ein Leben zu Zweit auch auf weibliche Initiative hin ausgesprochen.

Lassen Sie spontane Romantik walten oder übergeben Sie den Verlobungsring als Krönung eines Candle-Light-Dinners, der Auftakt in die Ehe wird für Sie und Ihren Zukünftigen/ Ihre Zukünftige ein ganz besonderer Moment bleiben.

  • Anzug: Der Anzug des Bräutigams muss sich in seiner Festlichkeit nicht hinter dem Brautkleid verstecken. Zum Rahmen der Feier passend, gibt es ihn in den verschiedensten Ausführungen und Modellen, vom klassischen Smoking oder Frack hin zum extravaganteren Cut für die kirchliche Trauung.

B

  • Blumen: Der besondere Farbtupfer jeder Hochzeitsfeier und als Schmuck und Dekoration für Braut, Bräutigam, Tische, Bestuhlung, Wand, Kirche und Hochzeitsfahrzeug unverzichtbar. Wichtig für den gelungenen Blumenschmuck ist eine einheitliche Farbgebung und die maßvolle Gestaltung der Tischdekoration.
  • Brautschmuck: Lässt die Braut noch glänzender erstrahlen und setzt ihrer Garderobe das I-Tüpfelchen auf. Schmuck als Hingucker im Haar, am Hals, an den Ohren oder am Arm gibt es von romantisch-verspielt bis edel-schlicht. Besonders beliebt sind Diademe, Haarnadeln in Blumenoptik, Perlen und Kristalle.
  • Brautkleid: Das wichtigste Kleidungsstück des Tages und von besonderer Symbolik: Meist in weiß gehalten, steht es für die Reinheit und Unschuld der Braut und darf, um Unglück zu verhindern, vor dem Tage der Vermählung auf keinen Fall vom Bräutigam gesehen werden.

Soll es nicht unbedingt das klassische Modell in Weiß, mit Scherpe und Rüschen sein, tut es vielleicht ein schlichtes, creme- oder champagnerfarbenes Modell? Kleider gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Preisklassen. Um Ihren Geldbeutel zu schonen und trotzdem ein exquisites Kleid vorführen zu können, ist Mieten eine gute Möglichkeit. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrem Kleid den ganzen Tag über wohl fühlen und gut bewegen können.

C

  • Catering: Sorgt für das leibliche Wohl der Hochzeitsgesellschaft und ist somit für das Gelingen der Feier essentiell. Sollten Sie nicht in einer Gaststätte, sondern im privaten Rahmen feiern, ersparen Sie sich mit der Beauftragung eines Cateringunternehmens Mühe und Stress. Caterer kümmern sich um Essen und Getränke und je nach Ihrem persönlichen Bedarf um Tische, Bestuhlung oder die Bereitstellung von Service-Personal. Auch einzelne Buffet-Elemente wie Tellerstapler oder eine komplette Bierzeltgarnitur können Sie mieten.

D

  • Dosen: Leere Getränkedosen werden als Kette zusammengebunden und am Fahrzeug des Brautpaares befestigt. Auch dieser Brauch soll gegen mögliches Unglück in der Ehe vorbeugen: Durch das Scheppern der Dosen werden böse Geister vertrieben.
  • Dekoration: Die Dekoration von Kirche und Feierort ist ein nicht zu unterschätzender Arbeits- und Kostenaufwand und sollte sorgfältig überlegt und geplant werden. Ein Motto oder eine einheitliche Gestaltungsidee hilft bei der Vorbereitung. Planen Sie die Dekoration in Eigenregie, in Zusammenarbeit mit Ihrem Gastgeber, Floristen oder Weddingplaner.
  • DJ: Sorgt für die musikalische Untermalung des Abends und bringt von der Anlage, über den Verstärker bis hin zur Lichtanlage und natürlich einem breitem Musikprogramm für jeden Geschmack alles mit. Die Playlist für Ihre Feier können Sie vorher mit ihm besprechen. Denken Sie auch an eine Vereinbarung über die Zahlungsmodalitäten, DJs werden oft direkt im Anschluss an die Feier bezahlt.

E

  • Ehe: Der Begriff Ehe kommt aus dem Altdeutschen und bezeichnet eine durch gesetzliche Regelungen festgeschriebene Lebensgemeinschaft. Traditionell wird diese Bindung zwischen Mann und Frau ausgesprochen, wobei in Deutschland seit einigen Jahren auch die gleichgeschlechtliche Ehe vollzogen werden kann. Rechtmäßige Eheschließungen können nur im Standesamt geschlossen werden, eine kirchliche Trauung reicht nicht aus.

Eheschließungen gehen mit besonderen steuerlichen Konditionen für Paare einher und beinhalten gesetzliche Regelungen, die besonders für Familien interessant sind.

Gemäß des christlichen Eheverständnis verpflichten sich beide Partner zu Monogamie und lebenslanger Treue.

  • Eheversprechen: Ein katholischer Brauch, für den beide Partner ihre Ehe nicht nur mit einem einfachen „Ja, ich will” besiegeln, sondern ihrer besonderen Bindung mit einem persönlichen Bekenntnis Ausdruck verleihen. .

F

  • Flitterwochen: Bezeichnet den ersten gemeinsamen Urlaub eines Paares, in dem ausreichend Zeit fürs „kichern, flüstern und liebkosen” sein soll, so die Übersetzung des aus dem Mittelhochdeutschen stammenden Begriffs „flittern”.
  • Fahrzeug: Für den Weg vom Standesamt oder von der Kirche zur Hochzeitsfeier wählen viele Paare außergewöhnliche Fahrzeuge. Kutschen, Stretchlimousinen oder Oldtimer sind besonders beliebt und einfach zu mieten.
  • Fotograf: Hält die wichtigsten Momente am glücklichsten Tag des Lebens fest. Ein professioneller Fotograf spürt zielsicher gelungene Momentaufnahmen auf, so dass Sie Ihren Hochzeitstag unbeschwert genießen und trotzdem ganz besondere Erinnerungsstücke bewahren können.

G

  • Gäste: Ohne Gäste keine Feier und so sollten Sie sich gut überlegen, wen Sie neben Eltern und Trauzeugen zur Feier Ihres Glücks laden. Fertigen Sie eine Gästeliste an, die Ihren Wünschen und Ihrem Budget entspricht. Bedenken Sie, ob Ihre Gäste mit Partner und/ oder Kindern kommen. Um Kosten zu sparen, ist es auch möglich, für den Polterabend und die eigentliche Hochzeitsfeier verschieden Gästelisten anzufertigen und so einem großen Freundes- und Verwandtenkreis gerecht zu werden.
  • Geschenke: Sollen dem Brautpaar Freude machen und ihnen im Idealfall für ihr gemeinsames Leben nützlich sein. Häufig werden Geschenklisten angefertigt, an denen sich Gäste orientieren können. Das Brautpaar listet auf, was es für den gemeinsamen Hausstand benötigt, so werden unnötige oder doppelte Gaben vermieden.

H

  • Hochzeitskerze: Ist ein Symbol für die Liebe des Brautpaares. Wie das Licht der Kerze soll die Liebe lange und hell brennen und Wärme und Licht verbreiten. Während der Feier wird die Kerze in der Mitte der Hochzeitstafel platziert, um ihr Licht für alle Gäste zu verbreiten.
  • Hindernisse: Warten zuhauf auf das Ehepaar im Laufe seines Alltags. Als symbolische Bewährungsprobe muss das frisch vermählte Paar oft ein Hindernis gemeinsam überwinden, zum Beispiel mit vereinten Kräften ein Baumstamm durchsägen.

J

  • Junggesellenabschied: Ein alter Brauch, bei dem ursprünglich der Bräutigam mit einer berauschenden letzten Nacht im Beisein seiner Freunde in den ruhigen Ehehafen verabschiedet werden sollte. Auch für Frauen gewinnt der letzte Abend „in Freiheit” immer mehr an Bedeutung und wird im Kreise der Freundinnen zünftig begangen. Für einen gelungenen Abschied der Braut oder des Bräutigams aus dem Junggesellenleben sind Accesoires wie ein(e) Stripper(in), eine Stretchlimousine und besonders Verkleidung beliebte Spaßmacher.

K

  • Kirche: Trotz sinkender Popularität für viele immer noch fester Bestandteil der traditionellen Hochzeit. Ist ein Partner geschieden oder gehören beide verschiedenen Konfessionen an, gelten bei einer kirchlichen Trauung besondere Regelungen. Geschiedene können in katholischen Kirchen nicht erneut heiraten, für den zweiten Versuch in der evangelischen Kirche muss sich ein geschiedener Partner einem Beratungsgespräch unterziehen. Auch ökumenische Trauungen sind möglich, bedürfen aber der Einwilligung beider Kirchen.

L

  • Luxus: Macht jede Hochzeit zu einem besonderen Erlebnis. Schon kleine oder wenige besondere Accesoires wie ein edler Kerzenständer, besonderer Schmuck, Seidenhandschuhe für die Braut oder exquisites Besteck geben Ihrer Hochzeitsfeier einen besonderen Anstrich.
  • Licht: Sollte auf einer Hochzeitsfeier nicht nur in symbolischer Form wie etwa der Hochzeitskerze vorhanden sein. Lampen, Kerzensets, Fackeln und Lichterketten sorgen für eine festliche Atmosphäre und gehören zu einer stimmungsvollen Feier unbedingt dazu.

M

  • Mitgift: Wird auch als Aussteuer bezeichnet. Früher brachte die Braut Güter für den gemeinsamen Haushalt mit in die Ehe, die sie im Falle eines frühen Tod des Mannes finanziell absichern sollten. Die Mitgift wurde vom Vater der Braut an die Familie des Bräutigams übergeben. Das Gegenstück zur Mitgift ist die Morgengabe, die von der Familie des Bräutigams an die Braut ausgehändigt wird.
  • Musik: Ist in Form des Hochzeitsmarsches nicht nur traditioneller Bestandteil der Trauungszeremonie, sondern auch für den Tanz des Brautpaares und nicht zuletzt für eine ausgelassene Feierstimmung unverzichtbar. Ein Klavierspieler für den Sektempfang oder eine Band oder ein DJ für Tanzwütige, mieten können Sie alles was Spaß macht.

N

  • Namensänderung: Früher für die Braut obligatorisch, heute kein Muss mehr. Entscheidet sich ein Ehepartner dazu, den Namen des Anderen zu übernehmen oder einen Doppelnamen anzunehmen, muss dies dem Standesbeamten bei der Hochzeit mitgeteilt werden. Anschließend erfolgt die Ummeldung im Einwohnermeldeamt mit der Angleichung aller Dokumente.

P

  • Polterabend: Findet am Abend oder einige Tage vor der Hochzeit statt. Am Polterabend sind Freunde, Familie und Bekannte lose eingeladen und der Brauch will, dass Geschirr zerschlagen wird, um böse Geister zu vertreiben. Zudem ist der Polterabend eine willkommene Gelegenheit für einen ungezwungenen Umtrunk und dumme Streiche, die das Brautpaar auf Trab halten sollen. Auf gar keinen Fall darf Glas zerschlagen werden, dies bedeutet Unglück, zudem muss das Paar die Scherben gemeinsam zusammen fegen.
  • Priester: Bei Problemen (z.B. Scheidung eines Partners) oder ungewöhnlichen Vorstellungen zur Gestaltung der Trauung auch außerhalb der Institution Kirche zu mieten. Freie Priester können die Zeremonie ganz nach Vorstellungen des Paares und auch an ungewöhnlichen Orten durchführen und müssen keine Rücksicht auf kirchliche Konventionen nehmen.

R

  • Ringe: Werden zwischen beiden Partnern ausgetauscht und stehen für deren unendliche Liebe. Zudem sind sie äußerliches Erkennungszeichen, beide Partner sind für jeden erkennbar „weg vom Markt”. Als Ehering kann jeder erdenkliche Ring gewählt werden. Viele Paare lassen sich die Namen Ihres Partners oder einen besonderen Spruch in die Ringe eingravieren.
  • Reis streuen: Ein umstrittener Brauch, bei dem das Brautpaar während seines Auszugs aus der Kirche mit Reiskörnern beworfen wird. Kritische Geister geben zu bedenken, dass diese Tradition kaum die Fruchtbarkeit des Paares begünstigen werde, sondern eher eine Verschwendung von Lebensmitteln sei. Haben Sie diese Nörgler beschwichtigt, sollten Sie noch bedenken, dass viele Kirchengemeinden von dem später herumliegendem Reis vor ihren Türen nicht gerade begeistert sind.

S

  • Schleier: Nicht nur üppiger Kopfschmuck der Braut und Zeichen ihrer einzigartigen Position am Tage der Vermählung, sondern zugleich ein weiteres Symbol für ihre Reinheit. Der Schleier kann mit dem Brautkleid gemietet oder gekauft werden, sollte eine passende Ergänzung zu diesem bieten und unbedingt tragbar und bequem sein.
  • Schwelle: Die letzte Hürde, bevor der Bräutigam seine Braut in der Hochzeitsnacht ganz für sich hat. Um sie vor den bösen Geistern zu beschützen, die unter der Türschwelle hausen, trägt der Bräutigam seine Angetraute in der ersten gemeinsamen Nacht als Ehepaar über die Schwelle.

T

  • Tauben: Eine ganz besondere Attraktion für die traditionelle Hochzeit: Weiße Tauben, die mit guten Wünschen nach der Zeremonie losgelassen werden, stehen für Frieden, Glück und Zuversicht. Das Brautpaar entlässt gemeinsam die erste Taube, die dem Schwarm voraus fliegt.
  • Torte: Meist mehrstöckig und ein süßer Traum aus Sahne, Guss und Marzipan. Sollte einige Wochen zuvor beim Konditor bestellt werden. Das Anschneiden der Torte ist ein weiteres gemeinsames Ritual, bei dem einiges über den Verlauf der Ehe ersichtlich wird. Es heißt, dass wer die Oberhand hierbei hat, auch in im Ehealltag das letzte Wort behält.
  • Trauzeugen: Enge Freunde oder Geschwister des Brautpaares, die neben diesem der Zeremonie beiwohnen. Als Trauzeuge ausgewählt zu werden ist eine besondere Ehre und gleichzeitig eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Oft sind die Trauzeugen nicht nur mit der Planung des Junggesellenabschieds betreut, sondern auch für die Gestaltung der Hochzeitsfeier und für die Betreuung und Beratung der Braut und des Bräutigams bei allen Vorbereitungen und in Notlagen verantwortlich.

V

  • Verlobung: Bezeichnet die unverbindliche Übereinkunft eines Paares, sich in absehbarer Zeit das Eheversprechen zu geben und ist an keinerlei rechtliche Pflichten gebunden. Eine Verlobung kann ähnlich wie eine Hochzeit im großem oder kleinen Rahmen gefeiert werden und bereitet das Paar auf die Zeit der Ehe vor.
  • Videokamera: Hält die schönsten Momente der Hochzeitsfeier auf lebendige Art und Weise fest und ist neben Fotos die schönste Erinnerung an den Tag ihrer Vermählung.

W

  • Weddinplaner: Plant den Ablauf ihrer Hochzeit von Anfang bis Ende und hilft Ihnen in allen Organisationsfragen, von der Auswahl der Blumen bis zur Musik.
  • Walzer: Der erste Tanz des Abends gehört dem Brautpaar und ist traditionell ein Wiener Walzer.

Z

  • Zugewinngemeinschaft: Sofern kein Ehevertrag besteht, der die Vermögensaufteilung im Einzelnen regelt, gilt mit der Eheschließung die Zugewinngemeinschaft. Diese besagt, dass das Vermögen der Partner getrennt bleibt und der während der Ehejahre erwirtschaftete Vermögenszuwachs zu beiden Seiten gleichermaßen aufgeteilt wird.
  • Zelt: Ein Zelt zu mieten ist vor allem im Sommer eine attraktive Alternative, sollten Sie ihre Hochzeit nicht in einer Gaststätte, sondern in Eigenregie feiern wollen. Zelte gibt es in den verschiedensten Größen, ein Tanzparkett oder eine Tribüne können Sie für Ihre Feier ebenfalls zusätzlich mieten.

Die perfekte Deko für die Hochzeit

Dekoration für die Hochzeit

Um Ihre Hochzeitsfeier für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen sollte für die passende und stimmungsvolle Dekoration der Festräume gesorgt sein. Egal ob Sie die Dekoration mit Hilfe eines professionellen Weddingplaners gestalten oder sich selbst um Tischdekoration, Blumenbouquets, Raumgestaltung und Co. kümmern, das Wichtigste ist ein persönliches und einheitliches Design aller Elemente.

Anbei finden Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Planungsschritten für eine gelungenene Hochzeitsfeier.

  • Weddingplaner?

Am Anfangs steht die Entscheidung, ob sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen um Ihre Feier perfekt zu machen. Oft bieten Floristen eine professionelle Hochzeitsplanung an. Hierfür werden in der Regel 10-15% der Gesamtkosten plus ein Festkostensatz bis zu 1000 Euro veranschlagt. Ein erhöhter finanzieller Aufwand also, der Ihnen jedoch eine Menge Arbeit und vor allem nervliche Belastung abnimmt. Zudem sparen Sie wiederum ca. 20% der Gesamtkosten, da der Weddinplaner über Sonderkonditionen mit anderen Dienstleistern verfügt. Besuchen Sie einen Hochzeitsplaner und lassen Sie Sich einen individuellen Kostenvoranschlag erstellen, seriöse Anbieter bieten diesen Service kostenlos an.

  • Oberthema/ Gestaltungsideen

Da eine gelungene Dekoration mit einer einheitlichen Gestaltung steht und fällt, erleichtert Ihnen die Wahl eines Themas oder eines bestimmten Dekorationstils die Arbeit. Wichtig ist, dass Sie sich wohl fühlen und die Dekoration mit Ihrem persönlichen Lebensstil harmoniert. Holen Sie sich Inspiration in Katalogen und Büchern zum Thema, im Internet, in Bastelgeschäften, Antiquariaten, auf Flohmärkten und bei Bekannten. Sicher hilft Ihnen auch die Absprache mit dem Inhaber der Veranstaltungsräume. Hier einige Anregungen zur Themenfindung:

  • Dekoration gemäß der Jahreszeit (z.B. Kürbisdekoration im Herbst, Krokus im Frühling).
  • Der Lokalität entsprechend ländlich rustikal oder elegant-luxuriös, puristisch-modern etc.
  • Nationalität/ Region als Thema (asiatisch, spanisch, maritim).
  • Epoche/ Jahrzehnt als Oberthema (Mittelalter, 20er-Jahre, futuristisch).
  • Karten/ Einladungen

Bedenken Sie die einheitliche Gestaltung aller Karten und Einladungen:

  • Einladungskarten/ Dankeskarten
  • Tischkarten
  • Wein- und Menükarten

Der individuellen Gestaltung Ihrer Hochzeitsgrüße und Tischkarten sind keine Grenzen gesetzt. Bedrucken Sie Einladungen und Karten mit selbst gestalteten Motiven, holen Sie sich Anregungen in Copyshops, Bastelläden oder im Internet. Von der Hintergrundgestaltung mit Ihren Fotos bis zum schlichten Kunstmotiv sind die Möglichkeiten vielfältig. Orientieren Sie sich am Oberthema Ihrer Hochzeitsfeier.

  • Blumen und Co

Blumenschmuck ist eines der zentralen Elemente jeder Hochzeit, er ziert Tische, Türen und Büffet, das Fahrzeug des Brautpaares, Kirchenbänke, Blumenkinder und in Form von Anstecknadel und Brautstrauß nicht zuletzt das Brautpaar selbst. Typische Farben sind rot und weiß. Sollten Sie kein „blumisch” sprechen, lassen Sie sich von Ihrem Floristen beraten, einige Farben (z.B. Gelb als Symbol für Eifersucht) sind wenig passend für eine Hochzeit.

Dekorationselemente wie Wandkulissen, Bilder, Vasen oder antike Säulen runden das Gesamtbild ab und sind einfach zu mieten.

  • Tisch-/ Raumdekoration: Auch hier dient natürlich das Oberthema als Orientierung. Generelles Prinzip ist: Weniger ist mehr! Die Tischdekoration sollte den uneingeschränkten Genuss des Hochzeitsmenüs nicht behindern und der Kommunikation der Gäste nicht im Weg sein. Keine Riesensträuße über die hinweg Ihre Gäste ihr Gegenüber nicht erkennen, sondern farblich passende Akzente auch in Form von Perlen, Servietten oder Schleifen. Ausgehend von einem zentralen Blumenbouquet oder einem anderen Dekorationselement in der Mitte der Tafel, drapieren Sie den Tischschmuck um Besteck und Geschirr herum.
  • Kutsche/ Auto: Auch bei der Dekoration für das Fahrzeug haben Sie entsprechend des von Ihnen gewählten Transportmittels die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Am beliebtesten sind Blumenkränze, -girlanden und Schleifen, aber auch Flaggen und Aufkleber. Für die Kutsche kommen Kränze oder auch passend gestaltetes Reitgeschirr in Frage, für den normalen PKW oder die Luxuslimousine Schleifen auf der Motorhaube oder das obligatorische „Just married” Schild mit Dosenschmuck.
  • Kirche: Dekoration in der Kirche müssen Sie mit dem Pfarrer absprechen. Für das Anbringen und Organisieren der Blumen müssen Sie allerdings selbst sorgen, auch wenn Sie den Schmuck nach der Zeremonie in der Regel nicht mitnehmen können.
  • Blumenkinder: Ein schöner Brauch und eine ganz besondere Freude für die Kleinen. Pro Kind benötigen Sie ein Körbchen gefüllt mit ungefähr 20 Gramm Blüten.
  • Brautpaar: Last but not least und in der Gestaltungshoheit tonangebend: Der Brautstrauß. In den Händen der wichtigsten Person des Tages und in Einheit mit der Anstecknadel des Bräutigams bestimmt er Farbe und Blumensorte des floristischen Ensembles.
  • Beleuchtung

Eine stimmungsvolle Beleuchtung ist gleichzeitig die Basis und das I-Tüpfelchen für eine festliche Atmosphäre. Auch hier werden die Möglichkeiten maßgeblich von der Jahreszeit bestimmt. Feiern Sie im Sommer sind Fackeln und Laternen für den Garten oder Innenhof ein Muss; findet ihre Hochzeit im Winter statt, hilft ein geschmackvolles Lichtarrangement Ihrer Feier auch in der dunklen Jahreszeit Wärme und Festlichkeit zu verleihen. Auch einzelne Beleuchtungselemente wie Kerzenständer oder Lichterketten können Sie einfach mieten.

Folgende Beleuchtungselemente könnten für Sie in Frage kommen:

  • Tischkerzen: Z.B. mit der Hochzeitskerze im Zentrum.
  • Standkerzen
  • Wandleuchten, Lichterketten
  • Stehlampen, Kronleuchter
  • Für Draußen: Fackeln, Lampions, Laternen, Windlichter.
  • Fahrzeug

Für die Fahrt von der Kirche oder vom Standesamt zum Feierort kommen nicht nur die traditionelle Kutsche oder der Oldtimer in Frage. Von der Limousine über ein Feuerwehrauto bis zum Bus ist alles möglich. Die Fahrzeuge können Sie auch oft mit Chauffeur mieten. Erkundigen Sie sich rechtzeitig, besonders im Sommer sind ungewöhnliche Hochzeitsfahrzeuge sehr beliebt.

  • Hochzeitstorte

Die Krönung jeder Hochzeit und je nach Geschmack schlicht oder opulent-traditionell. Es muss nicht immer der mehrstöckige Biskuit-Sahne-Turm mit einer Miniaturausgabe des Brautpaares als Krönung sein, als Alternative kommen auch einfachere Torten, Kuchen oder kleine Gebäckstücke in Frage. Überlegen Sie, welche Art Gebäck am besten in Ihre Feier passt und sprechen Sie Ihre Wünsche mit dem Konditor ab. Vielleicht können Sie vorher eine ähnliche Torte probieren und sich so Anregungen holen. Sie sollten die Torte ca. einen Monat vor der Feier in Auftrag geben, ihre Größe richtet sich auch nach der Anzahl der Gäste.

  • Jubiläen

Sollten Sie die ersten 5, 10 oder 25 Jahre Ehe gut überstanden haben, ist dies erst recht ein Grund zum Feiern! Für die Ausrichtung einer Jubiläumsfeier haben Sie einen strategischen Vorteil: Von der Rosen- (10 Jahre) bis zur Goldenen Hochzeit gibt es allerlei Bräuche und Traditionen, an denen Sie sich für die Planung Ihrer Feier orientieren können. Für alle offenen Fragen können Sie sich ebenfalls an die hier genannten Gestaltungstipps halten.

Kleine Hochzeits-Mietkunde

Top Mietartikel für Hochzeit

-         Kleidung:

Die Kleidung für den wichtigsten Tag im Leben ist meistens nicht nur besonders schön, sondern auch besonders kostspielig und kann leider nur zu dieser einmaligen Gelegenheit getragen werden. Wenn Sie Brautkleid, Brautschmuck und den Smoking für den Bräutigam mieten, können Sie sich in edelste Stoffe hüllen, ohne ihr Budget überzustrapazieren.

-         Musik:

Wollen Sie nicht, dass die liebe Verwandschaft der Reihe nach einfach nur ihre Lieblingsschlager abspielt oder selbst vertont, engagieren Sie eine Band, einen Klavierspieler oder auch einen professionellen DJ für Ihre Feier. Diese verfügen über ein breites Musikprogramm und können zu fortgeschrittener Stunde sicherlich auch den ein oder anderen Wunsch erfüllen.

-         Unterhaltung:

Attraktionen wie das Fliegen Lassen weißer Tauben oder ein kleines Feuerwerk machen Ihre Hochzeit zu einem besonderen Erlebnis. Angebote gibt es viele, schauen Sie doch einfach mal nach, was für Ihren Geschmack das Richtige ist.

-         Bestuhlung/ Tische:

Besonders interessant für alle, die Ihre Hochzeitsfeier im privaten Rahmen ausrichten. Stehtische, Bierbänke, Sonnenschirme, Strandkörbe oder sogar komplette Bareinrichtungen, mieten können Sie alles, was in Ihren Garten oder Ihren Partykeller passt.

-         Festzelt:

Das Gleiche gilt für Zelte aller Art: Pavillons oder ganze Partyzelte, mieten Sie sich einfach ein passendes Dach über dem Kopf!

-         Büffet/ Geschirr, Gläser und Besteck/ Catering:

Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, mieten Sie den kompletten Catering-Service oder einfach nur fehlendes Zubehör.

-         Location:

Sie wissen noch nicht, wo Sie Ihr Ja-Wort feiern möchten? Weingut, Segelyacht oder Casino? Lassen Sie sich von unserem Angebot inspirieren.

-         Fahrzeug:

Mit oder ohne Chauffeur sind Rolls-Royce, Stretchlimousine oder Pferdekutsche für einen oder mehrere Tage Ihre.

-         Blumen/ Dekoration:

Kerzenständer, Lichtsäulen und größere Pflanzen können Sie eigenständig ohne den Umweg über Dekorateur oder Florist mieten.

-         Videokamera, Fotograf:

Geben Sie die Dokumentation dieses einzigartigen Tages doch in professionelle Hände, so können Sie sicher sein nach der Feier schöne Erinnerungsstücke in den Händen zu halten. Möchten Sie filmen oder fotografieren selbst übernehmen, können Sie alternativ natürlich auch einfach eine Video- oder Fotokamera mieten.